-A A +A

Aktuelles

Share on Facebook

Selm spielt in neuer Liga

Organisatoren und Verantwortliche ziehen positive Bilanz des Stadtfestes
Es ist nicht nur die Zahl von weit über 10 000 Besuchern, die die Organisatoren und Verantwortlichen der Langen Tafel und des FestWochenendes zufrieden stellt. Es war das Wetter, es war die Stimmung, es waren die Umsätze der geöffneten Geschäfte, es war: alles.
Norbert Zolda von der Stadtverwaltung konnte seine Begeisterung über den Ablauf des FestWochenendes nicht verbergen. „Von allen Seiten habe ich nur positive Kritiken gehört“, sagte er gestern. Zur Spitzenzeit seien auf der Langen Tafel zeitgleich etwa 9000 Menschen gewesen. „Dann kommen noch die ganzen Gäste hinzu, die nur kurz da waren.“ Was im Vorfeld ein „mächtiger Aufwand“ gewesen sei, habe sich am Tag der Entscheidung ausgezahlt. „Das muss man nehmen, wie es kommt. Aber es lief“, sagte Norbert Zolda. So habe etwa das Konzept gestimmt, keinen zentralen Platz, keine zentrale Bühne zu haben. „Es war ja überall Programm, und sogar die Leute an den Tischen haben musiziert.“ Norbert Zolda selbst sei vielen Menschen begegnet, die außerhalb von Selm wohnen. Doch woher die Besucher auch kamen, „alle waren der Meinung: geile Meile.“ Ähnlich positiv zieht Manfred Breyer das Resümee. „Um einen Vergleich aus dem Fußball zu wählen: Selm ist eine Liga aufgestiegen“, sagt der Pressesprecher der Werbegemeinschaft. Die Lange Tafel samt verkaufsoffenem Sonntag habe gezeigt, „dass in Selm etwas bewegt werden kann“. Dieser Eindruck lasse sich auch an den Umsätzen der Einzelhändler festmachen: „Sie haben alle Erwartungen übertroffen.“ Die Besucher seien aus dem gesamten Umland angereist, hätten vor allem Schuhe, Schmuck und Kleidung mit nach Hause genommen. Gerade deshalb werde die Jubiläumswoche dem Selmer Zentrum nachhaltig zugute kommen. Einzelne Geschäftsinhaber hätten sich sogar persönlich bei den Verantwortlichen der Werbegemeinschaft bedankt. „Sie haben betont, wie gut ihnen das Zusammenspiel aus Stadtfest und verkaufsoffenem Sonntag gefallen hat.“ Genau diese Synergieeffekte, meint Breyer, müsse man in Zukunft ausbauen. „Wir sind in Gesprächen für eine ähnliche Veranstaltung 2013.“ Die Jubiläumswoche sei erst der Auftakt für weitere Aktionen in der Stadt – mit dem Erfolg vom Wochenende als Motivation. Und wie der FestSonntag mit der Langen Tafel begann, so endete er: Auch um den Abbau der Tische und Bänke kümmerten sich die Pfadfinder, denen Norbert Zolda „großes Lob“ aussprach.
Nico Drimecker
Anne Petersohn

Eintrag vom: 25.09.2012